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GPWA Reise Mai 2011 – Beaver Island, Michigan

Ist Reisen nicht immer ein aufregendes Abenteuer egal, wie lange die Fahrt dauert oder wo es hingeht?!

Schon alleine die Vorbereitungen, die man trifft, damit Arbeit und Familie versorgt sind… Dafür ist der Moment, in dem man sein Zuhause abschließt ein tiefes Ausatmen wert, denn man weiss, dass es endlich losgeht und dass man mit dem eventuell Vergessenen dann eben auch auskommen kann!

Unser Beaver Island Wochenende begann durch die frühe Abfahrt der Fähre schon am Donnerstag in der ersten Maiwoche. Die erste Gruppe (Gerda M., Tanja W., Beate T.) fuhr morgens los und machte einen Abstecher nach Harbor Springs, um Erika S. abzuholen, die dort verlängerten Urlaub machte. Die drei wurden bei strahlend blauem Himmel und 15 Grad Celsius mit Sekt und Appetizern begrüßt und bewunderten Ottos tolle Renovierungskünste der Küche. Gerda und Tanja bekamen eine Tour mit Erläuterungen zum GPWA Harbor Springs Wochenende im Mai 2009. Nach der Pause und gut versorgt mit den frischen Eiern, die Erika beim Bauernhof gekauft hatte, ging es am schönen Lake Michigan weiter nach Charlevoix. Dort kamen sie fast zeitgleich mit der zweiten Gruppe (Andrea E., Sabine F., Stephanie N.) an, die davor den örtlichen See besichtigt hatten. Heisshungrig gingen alle in das Weathervane Restaurant, in dem eine sehr nette Kellnerin, die schon mal in Deutschland gelebt hatte und unbedingt wieder dorthin ziehen wollte, hervorragendes Essen servierte. Abends um 23 Uhr wurde der Hotel Jacuzzi geschlossen, und nach kurzer Bewunderung der interessanten Trennung des Badezimmers vom Wohnzimmer tankten alle ein bisschen Schlaf.

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18

08 2011

Mamma mia! Die GPWA fuhr nach Toronto

Toronto 2005

Erster Programmpunkt auf der Toronto-Agenda: “Wir treffen uns zu einem Begrüßungs-Cocktail.” Hört sich gut an. Das dachte sich auch Christina, die den Toronto-Besuch der GPWA bis ins kleinste Detail geplant hatte. Die GPWA-Präsidentin überlässt bekanntlich nur ungern etwas dem Zufall, und deswegen wurde vor der Abreise noch ausgiebig bei Costco eingekauft. Christina merkte dann auch gerade noch rechtzeitig, dass die Kanadier offenbar nicht wollen, dass US-Amerikaner mit mehr als zwei Weinflaschen pro Nase in ihr schönes Land reisen – Dreiviertelliterflaschen wohlgemerkt, nix Magnum. Was zur Folge hatte, dass nur der Sekt mitreisen durfte.

Woran man sehen kann: Reisen ist auch heute noch ein Abenteuer. Grenzbeamte, die nach dem Woher und Wohin und Wieso fragen, tragen ganz entschieden dazu bei. “Was machen Sie in Toronto?” fragte der kanadische Grenzer – und freute sich sehr über die Antwort von Elena. “Girls weekend out? Unsere Frauen sind an diesem Wochenende nach Chicago gefahren!” Klar – wahrscheinlich dachten sie, dass das Land sonst zu voll wird, wenn da gleich ein ganzer Club aus Detroit kommt. “Nach Chicago? Da waren wir letztes Jahr”, sagte Elena freudestrahlend. Man sollte überhaupt immer Elena dabei haben, wenn man über eine Grenze muss. Der Grenzbeamte erklärte ihr anschließend mit größtem Vergnügen den Weg zum Bahnhof.

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30

05 2005

GPWA Chicago Tour im Frühjahr 2004

In den Straßenschluchten wachsen Tulpen

Chicago

Beim Betrachten der Bilder könnte man denken, wir hätten nur gefeiert. Na ja, war auch so. Oder beinahe. Es gab schließlich allen Grund anzustoßen – nachdem es zuerst sogar Anlass für ein paar Tränen gegeben hatte. Weil eines der Hotelzimmer viel zu klein für drei Betten war. Und ein Schlüssel fehlte. Aber Christina verhandelte so lange mit unnachgiebigem Charme, bis die Dreierbelegschaft ein größeres Zimmer bekam, eine Suite gar, und die ganze Gruppe einen Preisnachlass. Von diesen Verhandlungen hatten Gisela und ich allerdings nur das Ergebnis mitbekommen, weil wir gemütlich im Zug nach Chicago gereist waren.

Mit Amtrak fahren, das bedeutet: Schaffner, die sich überaus wichtig nehmen, ein Zug, der an jedem Bahnübergang Signal gibt – und draußen zieht Michigan vorbei. In Chicago war es allerdings recht kalt, und abends fing es an zu regnen. Die Straßen und Bars waren trotzdem bevölkert, die Stadt hatte Ausgang. Viele elegant gekleidete Menschen, fast alle in Schwarz. Und wir waren dabei. Taxi! Man hätte auch den Bus nehmen können – schön, mal wieder in einer Stadt zu sein, die den öffentlichen Personennahverkehr praktiziert, wie es in Deutschland heißen würde. Aber die Magnificent Mile ließ sich auch gut zu Fuß machen, nach dem Besuch der Rembrandt-Ausstellung am Samstag. Es regnete nur ein ganz kleines bisschen, und in den Läden war’s sowieso trocken.

Chicago: Eine Stadt, die sehr wohlhabend wirkt, wo die Wolkenkratzer nur so aus dem Boden zu wachsen scheinen. Und überall in den Straßenschluchten gab es Blumenrabatten mit Tulpen, in Rot und Gelb und Weiß und zartem Violett. Was mich am meisten beeindruckt hat? Vielleicht der Blick nachts vom John Hancock Center, auf das Lichtermeer. Oder am Sonntagnachmittag auf die Skyline der Stadt. Und nicht zuletzt der Sonntagsbrunch bei Lou Mitchell’s, wo wir erst einmal Schlange standen. Für die Wartenden, die schon hungrig nach dicken Omeletts und Bratkartoffeln schielten, die in der Pfanne auf den Tisch kommen, gab’s frische Doughnutholes. So lange wir frühstückten, wurden die Kaffeetassen nie leer. Ein schöner Brauch. Aber der French Toast mit Früchten und Sahne war viel zu üppig bemessen, wie alle anderen Portionen auch.

Nicht kleckern, klotzen – das ist Chicago.

(Text und Fotos von Cornelia Schaible)

Hier noch ein paar Kommentare der Mitreisenden:

“…. Es war echt schoen, das Wochenende mit Euch zu verbringen! Ganz viel Spass!! !” “…Ja, es war wirklich schoen!!! Erstaunlich, dass mann sich in zwei Tagen so gut erholen kann! Ich freue mich auf die naechste Reise”

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30

05 2004