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In den Straßenschluchten wachsen Tulpen Beim Betrachten der Bilder könnte man denken, wir hätten nur gefeiert. Na ja, war auch so. Oder beinahe. Es gab schließlich allen Grund anzustoßen - nachdem es zuerst sogar Anlass für ein paar Tränen gegeben hatte. Weil eines der Hotelzimmer viel zu klein für drei Betten war. Und ein Schlüssel fehlte. Aber Christina verhandelte so lange mit unnachgiebigem Charme, bis die Dreierbelegschaft ein größeres Zimmer bekam, eine Suite gar, und die ganze Gruppe einen Preisnachlass. Von diesen Verhandlungen hatten Gisela und ich allerdings nur das Ergebnis mitbekommen, weil wir gemütlich im Zug nach Chicago gereist waren. Mit Amtrak
fahren, das bedeutet: Schaffner, die sich überaus wichtig nehmen, ein
Zug, der an jedem Bahnübergang Signal gibt - Chicago:
Eine Stadt, die sehr wohlhabend wirkt, wo die Wolkenkratzer nur so aus
dem Boden zu wachsen scheinen. Und überall in den Straßenschluchten gab
es Blumenrabatten mit Tulpen, in Rot und Gelb und Weiß und zartem Violett.
Was
mich am meisten beeindruckt hat? Vielleicht
der Blick nachts vom John Hancock Center, auf das Lichtermeer. Oder am
Sonntagnachmittag auf die Skyline der Stadt. Und nicht zuletzt der Sonntagsbrunch
bei Lou Mitchell's, wo wir erst einmal Schlange standen. Für die Wartenden,
die schon hungrig nach dicken Omeletts und Bratkartoffeln schielten, die
in der Pfanne auf den Tisch kommen, gab's frische Doughnutholes. So lange
wir frühstückten, wurden die Kaffeetassen nie leer. Ein schöner Brauch.
Aber der French Toast mit Früchten und Sahne war viel zu üppig bemessen,
wie alle anderen Portionen auch. (Text
und Fotos von Cornelia Schaible)
Hier noch ein paar Kommentare der Mitreisenden: "….
Es war echt schoen, das Wochenende mit Euch zu verbringen! Ganz viel Spass!!
!" "…Ja, es war wirklich schoen!!! Erstaunlich, dass mann sich in zwei
Tagen so gut erholen kann! Ich freue mich auf die naechste Reise" 13 ist wohl doch eine Glueckszahl - das beweist unsere Chicagoreise mit 13 GPWA-lerinnen. Nach den Kommentaren zu urteilen, war unser Ausflug ein voller Erfolg. Weil's so schoen war, planen wir fuer naechstes Jahr bestimmt wieder einen GPWA-Ausflug und hoffen, dass viele von euch mitmachen werden.
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