|
|
|
|
||||
|
Southfield
- Kerzenschein und Tannenzweige, Lebkuchen und Christstollen sorgen für
besinnliche Stimmung. Zu französischem Lavendelduft aus der Provence gesellt
sich jedoch auch eine andere, eher aufdringliche Note: Chlor! Wir befinden
uns auf der gemeinsamen Weihnachts-feier der German Professional Women's
Association und des French Women's Working Network - und ja, wir befinden
uns dafür im Hallenbad des Marriott Hotels. Die spannende Frage des Abends war natürlich: Wer fällt als erstes in den Pool. Alle dahingehend hoffnungsvollen Erwartungen wurden enttäuscht. Jeder balancierte sein Weinglas mit äußerster Vorsicht um die beiden Schwimmbecken herum. Keiner wollte dieser Eine erste sein! Also musste sich keiner wegen ungewollter Nässe schämen. Ungeschoren kam trotzdem niemand davon. Auf den Namensschildern,
die zu Beginn des Abends verteilt wurden, befanden sich mysteriöse Nummern.
Diese hatten selbstverständlich eine Bedeutung. Sie würfelten die Gäste
wahllos in Teams zueinander, um dann in einem Gesangswettbewerb gegeneinander
zu konkurrieren. Fünf Teams gaben sich die Ehre. Tja, und da hat sich
mal wieder gezeigt: die Weihnachtslieder sind doch nicht ganz so einfach,
wie man allgemein hin so annimmt! Selbstverständlich haben sich am Schluss
alle Teams und in ihnen jeder Sänger einen Schokoladen-Nikolaus verdient.
|
|
Wirklich interessant wurde dann aber erst der zweite Teil des Spiels. Man musste seine Toilettenrollenblättchen zählen und gemäß dieser Anzahl seinen Tischnachbarn etwas über sich erzählen, das jene noch nicht wussten. Diese Aufgabe hat bis zum Ende des Abends angedauert, wobei die Toilettenstücke als Servietten-ersatz auf den Tischen an Bedeutung verloren. Die französisch-deutsche Gesellschaft fand sehr interessante Gesprächs-themen. Kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten wurden diskutiert. Angeregt
wurde die Diskussion durch eine Präsentation von Christina Griesser, der
GPWA Präsidentin, und drei Damen des FWWN. Das Thema war "weihnachtliche
Gebräuche" in Deutschland und Frankreich. So
ging der Abend mit dezenter Flöten- und Klaviermusik in chlorig-weihnachtlicher
Stimmung zu Ende und schlussendlich konnte sich keiner der Gäste einen
besseren Platz für eine Weihnachtsfeier vorstellen, als ein Schwimmbad.
|
||
![]() |
||||
| Copyright © GPWA 2003 | |||||