GPWA Chicago Tour im Frühjahr 2004

In den Straßenschluchten wachsen Tulpen

Chicago

Beim Betrachten der Bilder könnte man denken, wir hätten nur gefeiert. Na ja, war auch so. Oder beinahe. Es gab schließlich allen Grund anzustoßen – nachdem es zuerst sogar Anlass für ein paar Tränen gegeben hatte. Weil eines der Hotelzimmer viel zu klein für drei Betten war. Und ein Schlüssel fehlte. Aber Christina verhandelte so lange mit unnachgiebigem Charme, bis die Dreierbelegschaft ein größeres Zimmer bekam, eine Suite gar, und die ganze Gruppe einen Preisnachlass. Von diesen Verhandlungen hatten Gisela und ich allerdings nur das Ergebnis mitbekommen, weil wir gemütlich im Zug nach Chicago gereist waren.

Mit Amtrak fahren, das bedeutet: Schaffner, die sich überaus wichtig nehmen, ein Zug, der an jedem Bahnübergang Signal gibt – und draußen zieht Michigan vorbei. In Chicago war es allerdings recht kalt, und abends fing es an zu regnen. Die Straßen und Bars waren trotzdem bevölkert, die Stadt hatte Ausgang. Viele elegant gekleidete Menschen, fast alle in Schwarz. Und wir waren dabei. Taxi! Man hätte auch den Bus nehmen können – schön, mal wieder in einer Stadt zu sein, die den öffentlichen Personennahverkehr praktiziert, wie es in Deutschland heißen würde. Aber die Magnificent Mile ließ sich auch gut zu Fuß machen, nach dem Besuch der Rembrandt-Ausstellung am Samstag. Es regnete nur ein ganz kleines bisschen, und in den Läden war’s sowieso trocken.

Chicago: Eine Stadt, die sehr wohlhabend wirkt, wo die Wolkenkratzer nur so aus dem Boden zu wachsen scheinen. Und überall in den Straßenschluchten gab es Blumenrabatten mit Tulpen, in Rot und Gelb und Weiß und zartem Violett. Was mich am meisten beeindruckt hat? Vielleicht der Blick nachts vom John Hancock Center, auf das Lichtermeer. Oder am Sonntagnachmittag auf die Skyline der Stadt. Und nicht zuletzt der Sonntagsbrunch bei Lou Mitchell’s, wo wir erst einmal Schlange standen. Für die Wartenden, die schon hungrig nach dicken Omeletts und Bratkartoffeln schielten, die in der Pfanne auf den Tisch kommen, gab’s frische Doughnutholes. So lange wir frühstückten, wurden die Kaffeetassen nie leer. Ein schöner Brauch. Aber der French Toast mit Früchten und Sahne war viel zu üppig bemessen, wie alle anderen Portionen auch.

Nicht kleckern, klotzen – das ist Chicago.

(Text und Fotos von Cornelia Schaible)

Hier noch ein paar Kommentare der Mitreisenden:

“…. Es war echt schoen, das Wochenende mit Euch zu verbringen! Ganz viel Spass!! !” “…Ja, es war wirklich schoen!!! Erstaunlich, dass mann sich in zwei Tagen so gut erholen kann! Ich freue mich auf die naechste Reise”

“…Wunderbar, echt super gut organiziert … ich hatte auch viel Spass mit euch” “…wir haben uns gestern Abend gleich den Homevideo angeschaut. Als er aus war meinte selbst mein Mann, dass die Reise zu kurz war.” ” ….Es war echt so nett mit Euch allen weg zu sein! Mir bleiben schoene Errinerungen!!!”

“…. Der Trip ist viel zu schnell vorbeigegangen und fast denke ich schon es war nur ein Traum gewesen” ” … Ich freu mich schon auf die naechste Reise.….” “…Wir sind eine richtige FUN Truppe!” ” … Na, war das eine Party?”

“Die gemuetlichen gemeinsamen Abende in unserer Presidential Suite, das enorm witzige und unterhaltsame Theaterstueck, die Rembrandtausstellung und die einmaligen Kunstschaetze im Art Museum, die farbenpraechtigen Blumenbeete, atemberaubende Architektur und gesamte leichtherzige Atmosphaere in Chicago waren ein wunderbares Erlebnis, an das ich noch lange mit Freuden zurueckdenken werde. “

13 ist wohl doch eine Glueckszahl – das beweist unsere Chicagoreise mit 13 GPWA-lerinnen. Nach den Kommentaren zu urteilen, war unser Ausflug ein voller Erfolg. Weil’s so schoen war, planen wir fuer naechstes Jahr bestimmt wieder einen GPWA-Ausflug und hoffen, dass viele von euch mitmachen werden.

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05 2004

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